Sicherheitsstandards Türen

Selbst wenn Eingangs- und Nebeneingangstüren in der Einbruchstatistik weniger betroffen sind, gilt auch es auch bei ihnen, die Verriegelungstechnik entsprechend den Sicherheitsbedürfnissen anzupassen.

Einbruchhemmende Türen müssen aus einem formstabilen, verwindungssteifen Türflügel bestehen, die Fälze sind von der Aussenseite her so auszubilden, damit die Türe möglichst wenig Angriffspunkte bietet, z.B. mit flächenbündigem Türdoppel.

Türrahmen aus Hartholz in genügender Dicke, wenn immer möglich in einem Mauerfalz montiert. Schraubenabstände sind kleiner als bei normalen Türen.
Stabile Mehrpunktverschlüsse mit der entsprechenden Eignung für die Einbruchklasse mit Sicherheits-Schliessblechen oder besser mit Sicherheits-Schliessleiste.
Türbänder in stabiler Ausführung mit integrierter Hintergreifsicherung oder im Rahmen verdeckt montierte Bandsicherungen.
Sicherheitsschilder mit integrierter Zylinderrosette sind durchgehend von innen her verschraubt. Zylinder dürfen aussen nicht über Rosette vorstehen
Eine möglichst tiefe Schwelle ist sinnvoll, um die Angriffsfläche zu minimieren.
Bei den Gläsern werden nur einbruchhemmende Verbundsicherheitsgläser verwendet.

Quelle: Baunetzwissen

Grafik der Sicherheitselemente einer Türe

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